Auswandern nach Spanien

Eigentlich ist Spanien ein Land über das man nicht viele Worte verlieren muss. Jeder zweite Deutsche, Schweizer oder Österreicher hat das Land mindestens einmal in seinem Leben besucht. Aber Spanien ist keinesfalls ein Land, das einfach kennen zulernen ist, sondern bietet durch sein unterschiedliches Klima und verschiedene Vegetations- und Wetterzonen reichlich Abwechslung.
Man findet auch gegensätzlichen Kulturwurzeln, Infrastrukturen und Mentalitäten vor. Monumentale Städte mit antiken Denkmälern, eine davon mit außergewöhnlicher futuristischer Architektur gehören ebenso zu Spanien. Erwähnenswert sind natürlich auch die Küstenregionen, die absolut verschieden voneinander sind.
Barcelona, Valencia und Zaragossa gehören nach Madrid zu den größten spanischen Städten.Hier finden Sie eine passende Autovermietung Mallorca.



Reise - Zoll:
Für Reisende von Deutschland, der Schweiz oder Österreich ist dort keine spezielle Regulierung vorausgesetzt, so dass man bis zu drei Monate in Spanien bleiben kann. Bleibt man länger so muss man sich um eine Aufenthaltserlaubnis bemühen. Am besten in Verbindung mit einer Arbeitsaufnahme.


Geld und fremde Währung:
Die offizielle Landeswährung war die spanische Peseta, welche im Jahr 2001 vom Euro ersetzt wurde.
Die bekannten Kreditkarten und auch die Reiseschecks werden fast überall akzeptiert. Der Kassenabzug in der Maschine mit dem Hochgeschwindigkeitszug stellt sich kartographisch dar oder man zahlt mit Kreditkarte und Code der persönlichen Geheimzahl.


Impfungen und Gesundheit
Für europäische Besucher werden keine Impfungen vorgeschrieben. Spanien hat einen Gesundheitswesen-Dienst, welcher dem Gesundheitsministerium Instituto Nacional de la Salud (INSALUD) untergeordnet ist. Diese Einrichtung beaufsichtigt öffentliche Gesundheitseinrichtungen, um bei nationalen und regionalen Krankenhäusern die ambulante Versorgung zu sichern.


Pension
Auch das spanische Pensionssystem liegt in der öffentlichen Gesetzeshand. Die Abteilung für Beschäftigte ist verantwortlich dafür. Es gibt auch in Spanien Verschiedene Pensionssysteme von Berufsgruppen und die Möglichkeit von privaten Ergänzungsversicherungen. Der Staat versichert am wenigsten Rente und erhält überall im Land Altersheime, Häuser für behinderte Personen usw. aufrecht.


Einwanderung:
Spanien liegt in der Bevorzugung der vorläufigen und festen Emigranten bei den europäischen Ländern völlig an der Spitze. Ein Klima ausgeglichen das ganze Jahr, man hat weniger Lebenshaltungskosten und eine gute Infrastruktur. Das sind die Vorteile des Landes.



Reisende von Deutschland, der Schweiz oder Österreich können sich bis drei Monate ungehindert ohne Visum in Spanien aufhalten.
Das Überschreiten dieser Frist wird zum Zweck der Arbeit Gebilligt. Jeder Bürger eines EU-Staates hat das Recht, trotz seines Wohnsitzes woanders hier seinen Job anzutreten. Ein gültiger Pass genügt für die andauernde Arbeitsaufnahme bis zu 3 Monate. Im Falle einer beabsichtigten beruflichen Tätigkeit von mehr als 3 Monaten muss man innerhalb eines Monats nach Einreise, bei der Ausländerbehörde, einen Wohnsitz anmelden. Eine Aufenthaltserlaubnis muss um zu gelten persönlich beantragt werden.
Dies kann man bei der zuständigen Polizei- oder beim Ausländeramt machen. Trotz des Aufenthaltsgrundes, also der Arbeit, muss man folgende Daten vorlegen:

komplette persönliche Details des Bewerbers
Information des gültigen Identifizierungspapiers (Pass)
Datum des Zugangs im Land
Dauer und Gründe für den Aufenthalt
Wahlwohnsitz im Land
nötigenfalls Information der Mitglieder der Familie
4 Passphotos

Gemäß der Kategorie-Zusatzinformation müssen diese Angaben gemacht werden:

Selbstständigerwerbende:
Eine Erlaubnis, die belegt, das man die Tätigkeit im Land ausüben darf

Unselbstständige Arbeitnehmer/innen:
Hier benötigt man einen Arbeitsvertrag oder eine Erklärung des Arbeitgebers über die Einstellung.

Alle anderen Kategorien:
Nachweis, dass man beim staatlichen Gesundheitsdienst eingetragen ist. Man kann aber auch eine Versicherungspolice über eine Kranken-, Unfall- und Mutterschaftsversicherung vorlegen.
Ein Nachweis dass man über die finanziellen Mittel verfügt um den Lebensunterhalt zu bestreiten.
Außerdem muss man einen Nachweis vorlegen, dass man sich für den Berufsausbildungskurs eingeschrieben hat. Optional kann man auch eine Immatrikulationsbescheinigung für den Studiengang mit dem entsprechenden Nachweis über die Dauer der Ausbildung vorlegen. Dies gilt jedoch nur für Auszubildende und Studenten.

5 Jahre beträgt die Aufenthaltsbewilligung erst einmal, welche natürlich verlängert werden kann. Die Ausstellung und Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis ist kostenfrei. Ebenso die für deren Ausstellung und Verlängerung notwendigen Dokumente und Bescheinigungen.



Möchte man als Rentner nach Spanien auswandern, dann sind folgende Dinge wichtig: Man muss ein regelmäßiges Einkommen nachweisen, welches über dem Sozialhilfesatz liegen muss.
Einen Wohnraum muss man bereits haben.
Außerdem sind noch Kranken- und Unfallversicherung nachzuweisen

Es ist möglich, dass die in Spanien zuständigen Behörden ein polizeiliches Führungszeugnis verlangen.

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