Auswandern nach England

Wen zog es nicht schon einmal auf das Inselreich, in das einzigartige Königreich, welches sich konsequent von dem europäischen Festland abheben möchte und dem das auch gelingt. England lockt nicht nur mit seiner Weltmetropole London oder den verschiedenen Grafschaften, in denen es manchmal noch wie zu Zeiten von Königin Victoria anmutet, sondern auch mit einer einzigartigen Kultur, die den Five-O´Clock-Tea über alles stellt und steife Förmlichkeit an den Tag legt, außer es geht um Pferde und Treibjagden. Gleichzeitig lebt in England aber auch der Widerstand, sind nicht ohne Grund hier die Punks und andere Gegenströmungen entstanden.

Einwandern:
Als deutscher Staatsbürger kann man mit einem Reisepass oder Personalausweis einreisen. Eine Mindestgültigkeit der Dokumente ist dabei nicht vorgeschrieben. EU-Bürger brauchen keine Aufenthaltserlaubnis für längere Aufenthalte im England. Sie können auch im Land tätig sein, ohne eine bestimmte Genehmigung einzuholen. Auch gibt es verschiedene Work und Travel-Angebote, die man nutzen kann, um längere Zeit in England zu arbeiten. Möchte man sich allerdings längerfristig in England niederlassen, sollte man schon eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Qualifizierte Arbeitnehmer aus Deutschland sind sehr gern gesehen in England, da es hier kein vergleichbares Ausbildungsniveau wie in Deutschland gibt. Die einzelnen Unternehmen bilden meistens nur nach Bedarf aus. Auch boomt die Wirtschaft gerade in England und immer neuen Nischen und Berufe werden benötigt. Die Arbeitslosenrate ist in England sehr niedrig mit durchschnittlich 6,3 Prozent.

Geld und fremde Währung:
In England bezahlt man nach wie für mit dem britischen Pfund. Ein Pfund sind etwas über einen Euro. Der Wechselkurs ist zum Teil starken Schwankungen unterworfen. Generell rechnet man ungefähr mit einem Umrechnungskurs von 1,5, wobei das Pfund die stärkere Währung ist.

Impfungen und Gesundheit:
In England gibt es den national Health Service. Ist man krank, geht man in der Regel zu einem Hausarzt, je nach Postleitzahl gibt es verschiedene zuständige Ärzte. Das wird überwiegend stattlich durch Steuern finanziert. Zusätzlich zu diesem System kann man sich auch privat Zusatzversichern, was immer mehr britische Bürger in Anspruch nehmen.

Rente:
Um später in England Rente zu beziehen, zahlt man einen Teil seines Lohnes in die Staatskasse. Da die so finanzierte Rente aber bei Weitem ungenügend ist, bieten bereits viele Arbeitgeber private Rentenfonds für ihre Arbeitnehmer an.

Lebenserhaltungskosten:
Die Lebenserhaltungskosten sind im Vergleich zum europäischen Festland deutlich höher. Auch wenn das Lohnniveau auch etwas höher liegt, sollte man sich dennoch im Klaren sein, dass das Leben in England ganz schön teuer ist. Besonders kostenintensiv sind vor allen Dingen die Großstädte, allen voran London.

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